Schwer ≠ schlecht

Darf ich ehrlich zu dir sein?

Ich bin erschöpft.

Vielleicht sind es die Nachwirkungen des letzten schweren Jahres, die täglichen Wutanfälle meiner Zweijährigen, der Schlafmangel, die vielen To-Do‘s oder eine Kombi aus allem.

Ich fühle mich nicht so wohl dabei zu teilen, dass mich die Erziehung aktuell herausfordert. Schließlich habe ich doch „nur“ ein Kind (viele Mamas sind sehr souverän mit vier Kindern!) und ich möchte nicht negativ über Mutterschaft schreiben.

Die Menschen, die mich kennen, wissen: Ich bin eine sehr glückliche Mama. Und trotzdem gibt es Momente, die schwer sind. Nicht schlecht – schwer.

„Hard is not the same thing as bad.“ – Abbie Halberstadt

Diese Woche durfte ich neu erleben, dass Gott mich sieht. Ich hatte einen besonders harten Tag, da traf ich beim Einkaufen plötzlich eine erfahrene Mama aus unserem Mini-Treff. Und das, obwohl sie sonst nicht dort einkauft.

Sie gab mir den Rat: Bitte Gott konkret um Ideen für die schweren Situationen.

Er macht das alles nicht zum ersten Mal. Ich schon. Wenn wir beten, schenkt Er uns gezielt Gedanken, wie wir mit den Struggles umgehen können.

Eigentlich so einfach, aber trotzdem vergessen wir es häufig, oder?

Und tatsächlich – später an dem Tag hatte ich eine neue Idee, wie ich Malea in ihren Trotz-Momenten begegnen kann.

Du bist nicht allein. Gott sieht dich. Er sieht deine Herausforderung – egal, was es ist. Und Er freut sich, wenn du zu Ihm betest und um Rat fragst. Er ist der beste Ratgeber! Just try it! 🤍

Love,
Mirjana Joy