Die Auferstehung: Historische Tatsache oder christliche Fiktion?

Ist es nicht eine bemerkenswerte Vorstellung, dass heute auf der ganzen Welt Millionen von Christen die Auferstehung Jesu feiern? Auf allen Kontinenten. In so vielen verschiedenen Sprachen und Kulturen. Und trotz der nationalen Unterschiede sind sie doch alle begeistert von ein und demselben Ereignis. Ja, sie nennen es sogar das größte Ereignis der Geschichte.

Für viele mögen die Worte Historie und Auferstehung nicht zusammen passen. Sie denken vielleicht: Die Christen haben sehr viel Fantasie. Ist ja auch verständlich…in einer düsteren Welt mit Umweltkatastrophen, Terror und Krieg braucht man etwas, woran man sich klammern kann. Aber warum klammern sie sich dann ausgerechnet an ein Kreuz, an dem ein blutüberströmter Mann hängt?

Der Jura-Student Josh McDowell hatte für das „Phänomen des Christentums“ eine andere Erklärung…

Ich dachte, wenn ein Christ auch nur eine Gehirnzelle hätte, müsste sie vor Einsamkeit sterben.

Sein Ziel war es, die Bibel zu widerlegen. Er wollte diesen verrückten, gläubigen Studenten an seiner Uni zeigen, dass sie einer Lüge folgten. Weiterlesen

Danken lernen von Maria

Maria, die Mutter Jesu, ist wahrscheinlich eine der bekanntesten Frauen in der Geschichte. Sie wird bis heute von vielen Menschen verehrt und angebetet. Dabei wäre sie wohl zutiefst erschüttert, wenn sie davon wüsste. Die Bibel stellt uns Maria als eine sehr demütige Frau vor, die in der ärmlichen Gegend Nazareth wohnte. In seinem Buch “Zwölf außergewöhnliche Frauen“ schreibt John Mac Arthur, dass sie vermutlich viel Schweres durchgemacht hatte. In Johannes 1,46 heißt es sogar, dass nichts Gutes aus Nazareth kommen könne. Doch genau diesen Ort suchte Gott sich aus, um Seine Verheißung zu erfüllen.

Die Ankündigung, die Marias Leben veränderte

Stellen wir uns die Szene aus dem Lukasevangelium vor: Maria befand sich vielleicht mitten bei der Arbeit in ihrem Haus. Sie hatte jeden Tag alle Hände voll zu tun, um überleben zu können. Vielleicht war sie auch gerade in Gedanken an ihre bevorstehende Hochzeit mit Josef versunken. Plötzlich vernahm sie hinter sich ein Geräusch. War das die Tür? Maria hatte sogleich einen fröhlichen Gruß auf den Lippen. Wahrscheinlich kam ihre Schwester nach Hause und würde ihr jeden Augenblick von dem neuesten Tratsch aus Nazareth berichten. Weiterlesen

Thankfulness-Challenge

„Dankt dem HERRN; denn er ist freundlich, und seine Güte währt ewig.“ ~ 1.Chronik 16,34

Vielleicht geht es euch ähnlich, wie mir: Wenn ihr auf das Jahr 2017 zurückblickt, seht ihr vieles, das euch Tränen, Kraft und Schmerzen gekostet hat. Möglicherweise erinnert ihr euch an Momente, in denen ihr verletzt wurdet oder selbst andere verletzt habt. Am liebsten würdet ihr in eine Zeitmaschine steigen und so manches ungeschehen machen. Oder ihr denkt an Augenblicke, in denen ihr vor Angst kaum klar denken konntet. Schwere Umstände rissen euch den Boden unter den Füßen weg und euer größter Wunsch ist es, dass dieses Jahr endlich zu Ende geht. Ich kenne diese Gefühle sehr gut. Aber ich fürchte, dass wir Menschen oft viel zu sehr auf die Wellen schauen, die bedrohlich auf uns zukommen, anstatt auf Jesus. Schnell vergessen wir all den Segen, den Er uns schenkt und all die Wunder, die Er tut.

In dieser Adventszeit möchte ich eine Thankfulness-Challenge starten. Jeden Tag werde ich mich bewusst an die Dinge erinnern, die Gott 2017 in meinem Leben getan hat. Lasst uns mit einem hoffnungsvollen Herzen dieses Jahr beenden und uns über Gottes unendlich große Gnade freuen. Es gibt sooo viel Grund, dankbar zu sein!

Who wants to join me?

Love,
Joy

Auf die Gnade kommt es an

Ein weiterer stressiger Tag neigte sich dem Ende entgegen. In nur wenigen Stunden würde mein Wecker wieder klingeln. Ein neuer Tag. Neue Herausforderungen. Meine Bibel lag unangetastet auf meinem Schreibtisch. Der bloße Anblick versetzte mein Gewissen in Unruhe. „Wenigstens habe ich heute Morgen auf dem Weg zur Arbeit den Tagesvers in meiner Bibelapp gelesen“, versuchte ich mich selbst zu beschwichtigen. „Und gestern habe ich mir eine Predigt angehört.“ Schnell sprach ich ein kurzes Gebet, dann kuschelte ich mich in meine Bettdecke. Die Müdigkeit überkam mich, doch das interessierte mein Gewissen herzlich wenig: „Du nennst dich Christ?“, klagte es mich an. „Jesus gab Sein Leben für dich und du schaffst es nicht, jeden Tag intensiv Stille Zeit zu machen? Denkst du wirklich, dass deine Ausreden ziehen? So viele andere Christen auf der Welt arbeiten auch Vollzeit und machen sogar Überstunden, aber sie sind trotzdem in der Lage, Zeit mit Gott zu verbringen. Dein Glaube kann gar nicht echt sein!“
Die Zweifel prasselten auf mich ein. Plötzlich schien alles klar: Ich war gar nicht Gottes Kind. Immer wieder hatte ich versagt. Warum sollte Gott sich für mich interessieren, geschweige denn lieben? Würde ich jetzt sterben, gäbe es sicher keine Hoffnung für mich. Ich war verloren. Panik stieg in mir auf. Weiterlesen

Jesus kam nicht, um dir Brot zu geben, sondern um dein Brot zu sein

„Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens.“ ~ Johannes 6, 35

Jesus ist das Brot des Lebens. Diese Worte aus dem Johannesevangelium hat vermutlich jeder von uns schon einmal gehört.  Aber was bedeuten sie für uns?

Wie oft habe ich Gebetslisten geschrieben und all meine Wünschen und Hoffnungen vor Gott gebracht. Ich wusste, dass nur Er meine tiefsten Träume erfüllen, Heilung schenken, Tränen trocknen und mir wahren Schutz geben konnte. Deshalb betete ich.

Das klingt vielleicht sehr geistlich. Immerhin zeigt es doch mein Vertrauen und mein Bewusstsein über meine Abhängigkeit Gott gegenüber, oder? Vielleicht schon, vielleicht verbirgt sich aber noch etwas anderes dahinter.

Weiterlesen

Bist du ein freundlicher Mensch?

„Alle Menschen sollen eure Güte und Freundlichkeit erfahren.“ ~ Philipper 4,5 a

„Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Selbstbeherrschung.“ ~ Galater 5,22

Viele von uns hätten wahrscheinlich schnell eine Antwort auf diese Frage parat. Ohne mit der Wimper zu zucken würden wir sagen: „Freundlich? Aber natürlich!“ Wir grüßen unsere Mitschüler, Kommilitonen oder Kollegen immer mit einem Lächeln, halten anderen die Türen auf, lassen die Mutter mit dem schreienden Kind verständnisvoll an der Kasse vor und auch beim Trinkgeld in unserem Lieblingscafé sind wir besonders großzügig.

Fazit: „Also Paulus, wenn es eine Frucht des Geistes gibt, die ich voll drauf habe, dann ist es auf jeden Fall Freundlichkeit.“ Oder? Weiterlesen

Deine Identität ist nicht Instagram!

“Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach;
und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht verloren gehen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.“ ~ Johannes 10, 27-28

Facebook, Instagram, Twitter – soziale Netzwerke bieten uns die einzigartige Möglichkeit, endlich einmal unsere Identität und unser Leben so darzustellen, wie wir es möchten. Unterschiedliche Filter geben unseren Fotos einen Hauch von Glamour und kaschieren alle Hautunreinheiten. Und das Sahnehäubchen: Wir können die Momente selbst auswählen, die wir unseren „Freunden“ präsentieren wollen. Unser Leben ist wundervoll. Wir haben den besten Partner, den man sich wünschen kann, viele Freunde, Spaß und Erfolg an jedem Tag. Weiterlesen

Eine neblige Zukunft?

Es ist viel zu lange her, dass ich einen Artikel für meinen Blog geschrieben habe. In den vergangenen Monaten ist sehr viel in meinem Leben passiert und ich war, insbesondere aufgrund meines Studiums, sehr eingespannt. Nun stehe ich kurz vor meinem Bachelorabschluss. Ich bin Gott von Herzen dankbar für all das, was Er bisher getan hat. Wenn ich an all die Stürme zurückdenke, die wir als Familie in den vergangenen Jahren durchlebten, ist es wirklich ein Wunder, dass ich nun bald als Bachelorette die Uni verlassen werde. Sooft fühlte ich mich am Ende meiner Kräfte, doch Jesus ließ mich nicht los. Seine Gnade ist so kostbar!

Nun sollte ich doch eigentlich super glücklich sein: Eine junge Frau am Ende ihrer Ausbildung startet in das „richtige“ Leben. Einerseits bin ich das auch. Aber auf der anderen Seiten muss ich ehrlich sagen, dass mir nicht allzu sehr nach Freudentänzen zu Mute ist, sondern dass mir meine Zukunft manchmal eher wie ein dichter Nebel erscheint. Ein Nebel, der all das verschleiert, was vor mir liegt. Ein Nebel der Ungewissheit. Weiterlesen

Bedingungslose Liebe

Gott liebt dich bedingungslos. Du musst und kannst rein gar nichts tun, um Seine Liebe zu  gewinnen. Ist dir das bewusst oder erscheint es dir vielleicht zu schön, um wahr zu sein? In dieser Welt erleben wir nur allzu oft, dass Menschen uns aufgrund unserer Leistungen, unseres Aussehens oder auch unseres Status in der Gesellschaft schätzen oder abweisen. Verhalten wir uns so, wie es ihnen gefällt, sind wir ihnen sympathisch und in ihrem Freundeskreis gern gesehen, doch sobald wir ihren Vorstellungen nicht entsprechen und in einem Bereich versagen, kann sich alles ändern. Aber seien wir ganz ehrlich: Verhalten wir uns nicht genauso? Sind wir nicht die Meister im „Schubladendenken“ und Verurteilen?  Weiterlesen